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Q&A

Hier werden einige immer wieder aufkommende Fragen für Sie beantwortet:

Führt dies nicht zu Steuerausfällen, die wir uns nicht leisten können?

Nein, die Erfahrungen von anderen Kantonen zeigen, dass mittelfristig das Steuersubstrat durch die Ansiedlung gewinnstarker Firmen steigt. Im Gegenteil, wenn der Kanton Zürich nichts unternimmt, verliert er mittelfristig weiter an Steuersubstrat durch den Wegzug von Firmen in andere Kantone.

Zudem werden Gemeinden, die stark von Erträgen aus den Unternehmenssteuern abhängig sind, vom Kanton in einer Übergangsphase unterstützt.

 

Ist die Reform nicht asozial und bevorzugt wieder die Reichen?

Nein, die Hauptnutzniesser sind die Unternehmen, ihre Kunden und Mitarbeiter. Es bleiben mehr Arbeitsplätze und mehr Investitionen im Kanton. Zudem sind die steuerkräftigen Personen im Kanton Zürich bereits substanziell belastet, belegt doch der Kanton auch hier lediglich Rang 18 in der Schweiz.

 

Ist das nicht ein Race-to-the-bottom und die Unternehmen werden immer tiefere Steuern verlangen?

Nein. Erstens liegt der Kanton Zürich auch nach der Senkung nur auf Rang 24 aller Kantone, von verantwortungslosem Steuerdumping zu reden, wäre also mehr als irreführend. Zudem sind auch Unternehmen an einer erstklassigen Infrastruktur und einer guten Rahmenordnung wie Ausbildung etc interessiert. Sie wissen, dass dies Geld kostet. Nur sind die Alternativen mit Schaffhausen, Thurgau, Zug und Schwyz zu nahe und zu attraktiv, als dass sich der Kanton Zürich Nichtstun weiterhin leisten könnte. Im Weiteren hat die Schweiz ja sogar im internationalen vorauseilenden Gehorsam die OECD Mindeststeuer für Unternehmen von 15% eingeführt, die einen absoluten unteren Rahmen setzt. So kann der Kanton Zürich mindestens für Grossunternehmen den Abstand bereits mit einer massvollen Steuersenkung merklich reduzieren.